Geschichte
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November 2025
Spatenstich
Am 27. November 2025 fand im Beisein zahlreicher Behördenvertreter, Medien, Partner sowie geladener Gäste der symbolische erste Spatenstich statt.
Glarus24: «Spatenstich für historisch grosses Bauprojekt»
Glarner Nachrichten: «Das Kartoni-Quartier in Ennenda ist schon beim Baustart begehrt»
Tele Südostschweiz: «Geschichte und Zukunft verschmelzen»
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Oktober 2025
Die Bagger fahren auf
Bevor das Kartoni-Quartier gebaut werden kann, muss die bestehende Industrie-Liegenschaft weichen. Mit dem Abriss wird im Oktober 2025 begonnen.
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September 2025
Baubewilligung für das Kartoni-Quartier
Das im April 2024 eingereichte Baugesuch für das Kartoni-Quartier wird durch die Bauherrschaft im April 2025 bereinigt, im Juli und August 2025 werden Nachreichungen von Gemeinde und Kanton darin verarbeitet. Am 2. September 2025 erteilt der Gemeinderat von Glarus dem Projekt die Baubewilligung.
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Juli 2025
Der Überbauungsplan wird bewilligt
Der Überbauungsplan für das neue Kartoni-Quartier wurde zwar bereits am 1. Dezember 2022 erlassen, aufgrund mehrerer Abhängigkeiten, insb. im Zusammenhang mit dem Hochwasserschutz, verstrichen jedoch zweieinhalb Jahre, bis der Überbauungsplan auch seitens des Kantons Ende Juli 2025 bewilligt werden konnte.
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Juli 2025
Hochwasserschutz wird in der Bauphase durch temporäre Massnahmen gesichert
Die im Sommer 2024 von der Gemeindeversammlung verabschiedeten Hochwasserschutzmassnahmen (u. a. Renaturierungsprojekt) bilden eine Grundvoraussetzung für die Bewilligung des Überbauungsplans für das Kartoni-Quartier. Um auch während der Bauphase den Hochwasserschutz sicherzustellen zu können, bewilligen Gemeinde- und Regierungsrat im Juli 2025 ein Paket von temporären Hochwasserschutzmassnahmen für Ennetbühls.
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19. Oktober 2022
Gemeindepräsident Peter Aebli: «Ein Vorzeigeprojekt»
In der Ausgabe der «Glarner Nachrichten» vom 19. Oktober 2022 äussert sich der neue Glarner Gemeindepräsident zu seinen Visionen für die Entwicklung der Stadt Glarus:
«(…) in Ennenda an der Linth. Ein Vorzeigeprojekt wird hier realisiert: «In diesem Gebiet in Ennenbühls, entlang der Linth und gegenüber dem Bahnhof Glarus, soll neuer Wohnraum entstehen. Das neue Quartier soll mit einem Steg über die Linth mit dem Bahnhof verbunden werden. Gleichzeitig wird die Linth in diesem Abschnitt wo nötig ausgeweitet. Die Glarner Musikschule wird hier einziehen.»
Ein Touch Smart City
«Für das neue Kartoni-Areal brüten die Projektplaner über Entwicklungskonzepten, die darauf abzielen, technische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Innovationen in diesem neuen Stadtteil zu integrieren. Es wird ein Shared-Mobility-Angebot geben. (…)»
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24. September 2022
Die Bauplanung wird parallel in vier Bereichen angegangen

Die Bauplanung wurde in vier Bereiche unterteilt, an denen mehrere Teams mit unterschiedlichen Aufgabenstellungen parallel zu arbeiten begonnen haben.
A – Hänggiturm
Für den Sektor A mit Hänggiturm und umliegenden Gebäuden läuft ein Projekt-Wettbewerb.
Die Ergebnisse der sieben Teams sollen Ende 2022 vorliegen. Organisation Wettbewerb:
Stauffer-Studach.chB – Kartoni-Wohnquartier
Das eigentliche Wohnquartier wird von drei Teams gemeinsam geplant:
BGS & Partner Architekten
Jung Architektur
EFFEKT.dkC – Nukleus
Der Verein Begegnungsort Kartoni Glarus plant die neue Musikschule, ein Theater und einen darauf abgestimmten Gastro-Bereich mit dem Architekturbüro EFFEKT.dkD – Kartoni-Park
Gemeinsame Planung mit der Gemeinde Glarus sowie Vertretern aus den anderen Teams auf Basis der Projekte Hochwasserschutz und Revitalisierung des Dorfbaches. -
1. Juli 2022
Sieben Büros nehmen am Kartoni-Projekt-Wettbewerb teil
Sieben rennomierte Schweizer Architekturbüros nehmen teil an einem Wettbewerb zur Gestaltung des nördlichen Teils des Kartoni-Areals mit bzw. um den Hänggiturm. Am 1. Juli 2022 fand das Kick-off vor Ort statt.
Die Aufgabenstellung umfasst:
die Ausarbeitung eines Projekt-Vorschlages für den Arealbereich Hänggiturm und die Erarabeitung einer Lösung für den Hänggiturm selbst
die Gestaltung des Hänggiturm-Platzes sowie des Aussenraumes, soweit dieser mit dem Projektvorschlag verbunden ist
die Erschliessung (Zufahrt, Ein-/Ausfahrt Tiefgarage)Bis Ende 2022 soll der beste Lösungsvorschlag von der Jury ausgewählt und anschliessend ab 2023 weiterbearbeitet werden.
Diese Architektur-Büros nehmen am Projekt-Wettbewerb teil:
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30. Juni 2022
Dank «augmented reality» erste Ideen, wie der Kartoni-Park aussehen könnte
Über 30 Interessierte nahmen am Folgeworkshop zum Kartoni-Park teil. Ausgehend von Gestaltungs-Ideen aus dem ersten Workshop im GH Ennenda entwickelte eine Forschungsgruppe der Hochschule Luzern vier unterschiedliche Park-Szenarien, die dann in «augmented reality» umgesetzt wurden.
In Gruppen konnten am Workshop diese Szenarien vor Ort auf Tablets ausprobiert werden. Da wo in der Wirklichkeit nur Wiese war, liessen sich Bäume, Bänke, Spielgeräte oder gar ein kleiner Streichelzoo anzeigen.
Diese Einblendungen waren zwar nur rudimentär, aber sie gaben bereits einen ersten Eindruck, wie welches Szenario aussehen würde.
Im zweiten Teil gaben die Teilnehmenden ihre Meinungen darüber ab, was ihnen gefiel und was ihnen gar nicht gefiel.
Die Ergebnisse werden nun für die Gemeinde und für die Kartoni-Quartier AG Grundlage sein für die weitere Planung.
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1. Juni 2022
Wie sieht der zukünftige Bereich beim Hänggiturm aus?
Im Juli 2022 soll der Projekt-Wettbewerb zum Hänggiturm gestartet werden. Voraussichtlich sieben Teams werden sich mit der Aufgabe auseinandersetzen, wie der nördliche Bereich des Kartoni-Areals mit dem Hänggiturm und den umgebenden Gebäuden zukünftig aussehen wird. In diesem Teil des Kartoni-Areals gilt es mehrere Herausforderungen zu meistern und in eine stimmige Gesamtlösung zu verpacken: Städtebauliche Einbindung samt «Eingangstor» ins Kartoni-Quartier, Umgang mit dem Hänggiturm, Vorgaben zum Hochwasserschutz, Umsetzung Nutzungskonzept der Bauherrschaft, Zufahrt zum Areal mit Einfahrt in Tiefgarage.
Die Bilder zeigen die Jury, zusammengesetzt aus ausgewiesenen Fachleuten sowie Vertretern der Bauherrschaft, welche am 1. Juni 2022 im Rahmen einer Begehung die die Aufgabenstellungen im Wettbewerb prüfte. Bis Ende 2022 soll der beste Lösungsvorschlag von der Jury ausgewählt und anschliessend ab 2023 weiterbearbeitet werden.
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21. Mai 2022
«Kartoni-Zmittag» im GH Ennenda
Rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer fanden sich im Gesellschaftshaus zusammen, um gemeinsam zu überlegen, wie der Kartoni Park im Süden des Areals später einmal aussehen soll.
Umrahmt von Musikbeiträgen und einem gemeinsamen Zmittag wurden Pläne geschmiedet, die nun von einer Projektgruppe der Hochschule Luzern in eine Augmented-Reality-Umgebung eingebettet werden und dann an einem Folge-Workshop (30. Juni 2022) in Glarus präsentiert werden.
Fotos © Shana Spichtig
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30. Dezember 2023
Im Frühling 2024 sollen die Baugesuche eingereicht werden
Liebe Kartoni-Quartier-Interessierte
Das Jahr 2023 neigt sich dem Ende zu, das nehmen wir gerne zum Anlass, Sie über den Stand des Kartoni-Projekts zu informieren.
Nachdem auf Gemeindestufe die Voraussetzungen geschaffen wurden, befindet sich der Überbauungsplan nun zur Bewilligung beim Kanton. Für die notwendigen Hochwasserschutz-Massnahmen schafft die Gemeinde nun die rechtlichen Grundlagen.
Das Kartoni-Projekt entwickelt sich gut. Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde und den Planern verläuft sehr erfreulich. Die verschiedenen Architektenteams stehen in regem Austausch und sind voller Elan am Wirken und Planen, sodass wir immer noch zuversichtlich sind, das Baugesuch im Frühjahr 2024 einreichen zu können.
Fortschritte hat auch die Planung des Nukleus gemacht: Die neue Glarner Musikschule samt Bühne und eventbezogenem kleinem Bistro und Bar soll am Süd-Ende des Kartoni-Quartiers zu einem neuen Begegnungszentrum werden.
Im Sommer 2024 – nach Ablauf der Einsprachefrist – werden wir Näheres über den Zeitrahmen der Entwicklung des Projekts (Baubeginn, Bauphase, Fertigstellung) sagen können.
Sobald die Wohnungspläne und -grundrisse genügend ausgereift sind, werden wir die Personen, die sich auf unserer Interessentenliste registriert haben, schon vor der breiten Öffentlichkeit informieren.In diesem Sinne wünschen wir Ihnen und Ihren Familien und Freunden einen guten Rutsch ins Neue Jahr!
Mit herzlichen Grüssen ins neue Jahr, Ihr Kartoni-Quartier-Team
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3. Juni 2023
Gemeindeversammlung sagt Ja zu den nötigen Zonenplanänderungen
Am Freitag, 2. Juni 2023, hat die Gemeindeversammlung von Glarus über vier Anpassungen im Zonenplan befunden. Mit wuchtigem Mehr wurde die Vorlage von den rund 400 Stimmberechtigten angenommen; ein Rückweisungsantrag wurde abgelehnt.
Damit brachten die in der Gemeinde Stimmberechtigten zum Ausdruck, dass ihnen ein zügiges Vorankommen des Kartoni-Projektes am Herzen liegt.
Mit dem Entscheid sind nun die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen, um den vom Gemeinderat bereits Ende 2022 erlassenen Kartoni-Überbauungsplan vom Kanton genehmigen zu lassen.
Während dieser Prozess läuft, werden die Baugesuche für rund 140 Wohnungen, diverse Gewerberäume, die alles unterfangende Tiefgarage sowie für den Nukleus mit Musikschule, Bühne und Guesthouse vorbereitet.
Das Ja hat nun auch die rechtlichen Weichen gestellt für
das nötige Hochwasserschutzprojekt
das Kartoni-Wohnquartier im Herzen von Glarus
die neue Musikschule im Nukleus samt Bühnenhaus für Kleintheater, Kammermusik und Club-Konzerteden Kartoni-Park, der möglicherweise erst noch mit Bundesgeldern finanziert werden kann.Aus der Online-Ausgabe der «Glarner Nachrichten» vom 3. Juni 2023:

Foto: Ueli Weber
(…) «André Maerz vom Verein Begegnungsort Kartoni Glarus warnte, dass das geplante Kartoni-Areal auf Jahre hinaus verzögert würde, wenn die Zonenplanänderungen nicht genehmigt werden. Unterstützung für die Zonenplan-änderung gab es auch von Ralf Dubacher von der Musikschule, welche ins Kartoni-Areal ziehen will, und Fernando Reust. Gemeinderat Hans Peter Spälti sagte, dass die von Waldvogel kritisierte Strasse kaum je so gebaut werde. Gleichzeitig warnte er, dass die Investoren die Geduld verlieren könnten, wenn sich das Projekt um Jahre verzögern sollte.» (…)
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29. April 2023
Gemeindeversammlung sagt Ja zu den nötigen Zonenplanänderungen
Der lokale TV-Sender Tele Südostschweiz berichtete in seinem Nachrichtenformat «Rondo News» am 28. April 2023 über die öffentliche Präsentation des Siegerprojektes im Projektwettbewerb Hänggiturm. Kartoni-Projektleiter Robert Sutter und Marco Rickenbacher vom Architekturbüro Esch Sintzel beantworteten die Fragen des TV-Teams.
Auch die Glarner Nachrichten griffen das Thema Projektwettbewerb Hänggiturm auf und berichteten über den Anlass zur Präsentation. Der Fokus liegt dabei nicht nur auf dem Hänggiturm. Auch der Kartoni-Platz als Eingangstor zum neuen Quartier wird thematisiert.

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28. April 2023
Grosses Interesse am Hänggiturm-Projektwettbewerb
Gegen 100 Interessierte fanden sich am 27. April 2023 zur Präsentation der Resultate eines Projektwettbewerbes zusammen. Nach der Begrüssung durch Gemeinderat Peter Spälti und einer Einführung durch Kartoni-Projektleiter Robert Sutter erläuterte Marco Rickenbacher vom Architekturbüro Esch Sintzel, wie das Areal rund um den Hänggiturm in Ennetbühls in Zukunft aussehen könnte.
Das Projekt von Esch Sintzel war einstimmig zum Sieger im Projektwettbewerb erkoren worden. Im Gegensatz zu den anderen Wettbewerbsbeiträgen lässt es den Hänggiturm nicht «alleine», sondern gesellt ihm – von der Form her – weitere ähnliche Bauten hinzu. Der historische Hänggiturm selbst könnte/müsste durch Erweiterungen der Dachkonstruktion ergänzt werden, um die gewünschten Wohneinheiten zu schaffen.

Vor und nach den Präsentationen konnten sich die vielen Zuschauer in einer weiteren leeren Halle anhand von historischen Fotos und Illustrationen selbst ein Bild machen von den Projektplänen.
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22. April 2023
Verein Begegnungsort Kartoni Glarus (VBKG) stellt Projekt «Nukleus» vor
Anlässlich des Festivals «Jazz in Glarus» präsentierte der Verein Begegnungsort Kartoni Glarus sein Projekt Nukleus. Am Südende des Kartoni-Areals soll vis-à-vis des Bahnhofs Glarus die neue Glarner Musikschule entstehen, flankiert von einem Bühnenhaus samt Gastrobereich sowie einem Guesthouse.
Die Entwürfe zum Nukleus stammen vom dänischen Architekturbüro EFFEKT. Sie wurden zusammen mit Experten für Akustik, Theater-/Musikbühnen und Gastrobetriebe in einer Machbarkeitsstudie erarbeitet.
Im Verein VBKG haben sich die Kulturgesellschaft Glarus, das Kommithée fuehr Müsick, die Chliibühni Glärnisch, die Glarner Musikschule, die Kartoni-Quartier AG sowie mehrere Kulturveranstalter zusammengeschlossen. Gemeinsam arbeiten sie an der Finanzierung dieses spektakulären Projektes.
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8. April 2023
Vorprojekte Kartoni-Quartier werden vorgestellt, Baugesuche in Vorbereitung
Das Kartoni-Projekt ist nicht nur wegen seiner Grösse, sondern auch wegen seiner komplexen Abhängigkeiten aussergewöhnlich. Die Kartoni-Quartier AG präsentiert nun Vorprojekte, die in enger Abstimmung mit Zonenplanung, Erschliessung, Hochwasserschutz, Verkehrs- und Energiekonzepten, städtebaulichen Aspekten sowie vielfältigen gesetzlichen und politischen Vorgaben erarbeitet worden sind.
Von eminenter Bedeutung sind dabei einerseits die Koordination mit Gemeinde und Kanton Glarus, anderseits die Entscheide und Vorgaben der Stimmberechtigten, welche an den kommenden Gemeindeversammlungen wiederholt über wichtige Rahmenbedingungen abstimmen.
Die Kartoni-Quartier AG bereitet nun die Baugesuche vor, welche Anfang 2024 eingereicht werden sollen.
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27. Mai 2024
Was das Renaturierungs-/Hochwasserschutz-Projekt und der Linthsteg nach den Beiträgen der Kartoni Quartier AG netto wirklich kosten
Am Freitag, 31. Mai 2024, entscheiden die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Glarus über zwei Projekte, welche über Sein oder Nichtsein des Kartoni-Wohnbauprojektes entscheiden:
- Ohne die Zustimmung zum Renaturierungsprojekt als Hochwasserschutz kann dem Bauprojekt Kartoni keine Baubewilligung erteilt werden (siehe «Glarner Nachrichten» vom 23. Mai 2024).
Ohne die Zustimmung zum Linthsteg werden das Kartoni-Mobilitätskonzept und die Wege zwischen Bahnhof, Park und öffentlichen Gebäuden ad absurdum geführt.
Im Vorfeld der Gemeindeversammlung wurden wiederholt die «hohen Kosten» der beiden Projekte Renaturierung/Hochwasserschutz und Lintsteg kritisiert. Eine Zusammenstellung zeigt aber, dass aufgrund von Subventionen und Beiträgen der Kartoni Quartier AG die Netto-kosten für die Gemeinde für Renaturierung/Hochwasserschutz nur 10% betragen und dass der Linthsteg sogar noch günstiger kommt als 2017, als er mit nur sieben Stimmen Unterschied zurückgewiesen wurde. Günstiger, obwohl mittlerweile 17% Teuerung angefallen sind und die Projekt-Reserven mehr als verdoppelt wurden.
Gemeindeversammlung Glarus
Freitag, 31. Mai 2024, BuchholzEin Ja zum Linthsteg und Renaturierungs-Projekt macht den Weg frei für das Kartoni Quartier in Ennetbühls!
2017 wurde der Linthsteg mit 2,2 Mio. Fr. veranschlagt. 2024 kosten der Linthsteg und das Renaturierungs-/Hochwasserschutzprojekt zusammen die Gemeinde netto 2,37 Mio. Fr., dies weil die Kartoni Quartier AG die Projekte mit 1,18 Mio. Fr. unterstützt.

- Ohne die Zustimmung zum Renaturierungsprojekt als Hochwasserschutz kann dem Bauprojekt Kartoni keine Baubewilligung erteilt werden (siehe «Glarner Nachrichten» vom 23. Mai 2024).
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2. Juni 2024
Glarner Stimmberechtigte sagen Ja zu Linthsteg und Renaturierungs-/Hochwasserschutzprojekt
Grosse Erleichterung beim Projektleiter des Kartoni-Projektes, Robert Sutter, und grosse Freude beim Glarner Gemeindepräsidenten Peter Aebli: Mit wuchtigem Mehr haben die Stimmberechtigten den Projekten zugestimmt, welche einerseits einen Hochwasserschutz ermöglichen, die Erschliessung von Ennetbühls klären und darüber hinaus auch rechtliche Grundlagen schaffen zur Erteilung einer Baubewilligung.
Bericht: Patric Kees © 2024 Südostschweiz
Am Freitag, 31. Mai 2024, hat eine sehr gut besuchte Glarner Gemeindeversammlung mit wuchtigem Mehr zwei Geschäften zugestimmt, die den Weg ebnen für die Realisierung des Kartoni Quartiers: Ein Renaturierungs-Projekt, das die Überbauung gegen Hochwasser des Dorfbaches schützt, und der Linthsteg, eine Fussgänger- und Velobrücke, welche das Kartoni-Quartier direkt mit dem Bahnhof Glarus verbindet.
© 2024 Südostschweiz

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11. Mai 2024
Tele Südostschweiz berichtet über die Eingabe des Baugesuchs zum Kartoni-Quartier und zur bevorstehenden Gemeindeversammlung
Am Freitag, 10. Mai 2024, sendete Tele Südostschweiz in Rahmen der Sendung Rondo News ein Interview mit Kartoni-Projektleiter Robert Sutter. Im Vorfeld der Gemeinde-versammlung vom 31. Mai 2024 erläuterte er, weshalb die Annahme des Linthsteg-Baus sowie des Renaturierungs-Projektes zum Hochwasserschutz (Bedingung für Erteilung einer Baubewilligung) von grösster Bedeutung sind.
© 2024 Tele Südostschweiz

Der blinde Bernhard Fasser macht sich anhand eines Modells ein Bild vom geplanten Kartoni-Quartier und dem Linthsteg (unter seiner rechten Hand). Foto: Tapir
Gemeindeversammlung Glarus
Freitag, 31. Mai 2024, BuchholzEin Ja zum Linthsteg und Renaturierungs-Projekt macht den Weg frei für das Kartoni-Quartier in Ennetbühls!
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26. April 2024
Gemeindeversammlung entscheidet über ein Renaturierungsprojekt zum Hochwasserschutz und über den Bau des Linthstegs
Zwei Geschäfte an der Gemeindeversammlung von Glarus am 31. Mai 2024 sind für das Kartoni-Bauprojekt von allergrösster Bedeutung: Einerseits befinden die Stimmberechtigten über ein weitgehend vom Bund subventioniertes Renaturierungs-projekt, das u. a. den Schutz vor Hochwasser sicherstellen soll. Anderseits nimmt der Linthsteg einen erneuten Anlauf. Er wurde 2017 mit der Begründung zurück-gewiesen, man wolle erst den Hochwasserschutz klären und dann wissen, was vis-à-vis vom Bahnhof Glarus gebaut werde.
Gleich sieben Referenten zeigten anlässlich einer Informationsveranstaltung die vielen Abhängigkeiten der beiden Projekte anschaulich auf.
Klar wurde dabei, dass ohne das Renaturierungs- und Hochwasserschutzprojekt dem Kartoni-Quartier keine Baubewiligung erteilt werden kann und dass das Kartoni-Quartier, insbesondere der der Nukleus (Musikschule, Theater, Guesthouse) ohne Linthsteg für den Langsamverkehr sehr schlecht erschlossen wäre.Am 14. Mai 2024 findet eine weitere Infoveranstaltung statt.
Auf an die Gemeindeversammlung! Freitag, 31. Mai 2024, 19.30 Uhr, Buchholz, Glarus
Ohne Ja zum Renaturieurungs-projekt gibt es kein neues Kartoni-Quartier! Jede Stimme zählt. -
6. Februar 2024
So werden die Gassen im neuen Kartoni-Quartier heissen
Der Gemeinderat von Glarus hat die Benennung und Einteilung der Strassen auf dem Kartoni-Areal gemäss gesetzlichen Vorgaben beschlossen.
Die Kartoni Quartier AG hat als Grundeigentümerin den Vorschlag für die Benennung der neuen Strassen eingereicht.Die Strasse parallel zur Linth wird «Linthgasse» heissen. Der Abschnitt vom Kronenplatz bis zur geplanten Linthgasse wird «Kronengasse» genannt und die Verlängerung im südlichen Bereich soll «Rosengasse» heissen.
Die Strasse parallel zur Linth wird «Linthgasse» heissen. Der Abschnitt vom Kronenplatz bis zur geplanten Linthgasse wird «Kronengasse» genannt und die Verlängerung im südlichen Bereich soll «Rosengasse» heissen.
Diese neuen Strassen stehen im Eigentum der Kartoni Quartier AG.
Eine Strassenübernahme in das Eigentum der Gemeinde Glarus ist nicht vorgesehen.Jedoch werden die allgemein zugänglichen Aussenbereiche des Freiraum Kartoni, dazu gehören auch diese Strassen, als öffentlich zugängliche Bereiche gelten. Sie dürfen von allen begangen werden.

Neu ist nur die Linthgasse. Der Name für die Verbindung zwischen dem bestehenden Kronenplatz und der Linthgasse liegt auf der Hand; die Rosengasse gibt es schon heute schon.